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Umweltengagement |
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Umweltschutz und Outdoor |

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Die Begeisterung für Outdoor-Aktivitäten ist kein kurzlebiger Trend. Sie stellt eine mit zeitlicher Verzögerung zur Industrialisierung fast parallel verlaufende kontinuierliche Entwicklung dar. Der Begriff "Outdoor" steht hierbei nicht allein für eine sportliche Betätigung in der Natur oder gar einzelne (Extrem-) Sportarten, sondern für alle naturnahen Freizeitaktivitäten. Der "Outdoor"- Gedanke ist mittlerweile für viele eine Lebenseinstellung geworden. "Outdoor" ist das Kontrastprogramm zum Arbeitsalltag in unseren Industrieländern und die wohl vielseitigste Regenerationsquelle in unserer stressigen Arbeitswelt. "Outdoor" gibt uns - eine für viele unbekannte - Freiheit und Naturnähe zurück. "Outdoor" ist in diesem Sinne ein "back to the nature" und spiegelt das wieder, was Outdoorsportler eigentlich zu Naturschützen macht. Um dauerhaft die "Spielwiese" unserer Freizeitaktivitäten nutzen zu können, stellt der Umweltschutz einer der wichtigsten Themen der FGO dar.
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Werbung und Naturschutz |
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Mit einer freiwilligen Selbstkontrolle ihrer Werbung unterstreichen die Mitgliedsunternehmen der Fachgruppe Outdoor ihre Verantwortung für die Natur. Alle Firmen haben sich zu einem Verzicht von naturzerstörerischen und besonders aggressiven Motiven in der Werbung verpflichtet. Zur Liste der Negativ-Motive gehören zum Beispiel Mountainbiker auf natürlicher Vegetation, Skifahrer im Jungwald, Störung von Tieren, Zerstörung der Pflanzenwelt, Klettern in Verbotszonen, usw.
Zugleich will die Fachgruppe Outdoor auch auf solche Unternehmen und Mitbewerber Einfluss nehmen, die nicht der Fachgruppe angehören. Aggressives, naturschädigendes Verhalten wird häufig in der Werbung branchenfremder Firmen gezeigt. Durch positive Beispiele möchten die Unternehmen der Fachgruppe Outdoor beweisen, dass erfolgreiche Werbung nicht auf Kosten der Natur gehen muss. Wir wollen dadurch Mitbewerber, aber auch Sporthäuser, Reiseveranstalter, Verlage, Magazine und Vereine zu einer ähnlichen Werbephilosophie anregen.
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In der Natur - für die Natur |
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will Naturräume bewahren sowie Konflikte zwischen Naturschützern und Outdoorern vermeiden. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Sport und Natur, einer Vereinigung der Sportverbände, hat die Fachgruppe Outdoor ein Konzept entwickelt, um Natursportler zu informieren und zu umweltschonendem Verhalten anzuleiten. Damit auch Sportler und Naturliebhaber erreicht werden, die nicht in einem Verein oder Verband organisiert sind, kommunizieren wir durch Produktanhänger mit Hinweisen für richtiges Verhalten in der Natur oder durch Broschüren mit weitreichenden Informationen. Umweltschutzprojekte, bei denen der Umweltschutz nicht allein durch Aussperrung des Menschen erreicht werden soll, sind aus Sicht der Fachgruppe Outdoor besonders notwendig. Deshalb stiftet die Fachgruppe jedes Jahr den hochdotierten Umweltpreis. Mit ihm werden beispielhafte Projekte ausgezeichnet, die den nachhaltigen Schutz von Naturräumen mit einem reglementierten Betretungsrecht sicherstellen. Die Fachgruppe ist der Meinung, dass man auch durch "trendige" Outdoor-Sportarten die Jugend ansprechen kann und man diese Chance auch nutzen sollte, um sie aus den Städten und virtuellen Welten des Computerzeitalters in die Natur zu locken. Erst im Umgang mit der Natur kann ein Verständnis für die Natur entstehen. Erst in der Begegnung mit der Natur lernt man ihre Schönheit kennen und versteht ihre Komplexität und Vielfalt. Und erst hierdurch wird die Notwendigkeit eines Umweltschutzes ersichtlich und als Ziel erstrebenswert. Dies kann dazu beitragen eine breitere Öffentlichkeit für einen aktiven Umweltschutz zu mobilisieren. Denn wir glauben, dass Outdoorsportler und Umweltschützer nicht in einem unüberwindbaren Gegensatz zueinander stehen, sondern dass sie sehr wohl gemeinsame Ziele verfolgen.
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Umweltschutzprojekte |
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Umweltschutzprojekt 1999
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Preisträger mit DEM 15.000 DEM ist der Deutsche Kanu-Verband (DKV) mit dem Projekt "Besucherlenkung".
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Umweltschutzprojekt 2000
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Preisträger mit DEM 15.000 ist der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) für das Projekt: "naturverträgliches Tauchen in heimischen Gewässern".
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Umweltschutzprojekt 2001
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Preisträger mit EUR 7.500 ist der Deutsche Alpenverein für sein Projekt:
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"Mit Bahn und Bus zur DAV-Hütte".
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Umweltschutzprojekt 2002
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Preisträger mit EUR 7.500 ist das Kuratorium Natur & Sport. Der Preis wird vergeben als Zuschuss für das Gehalt einer Geschäftsführerin.
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Umweltschutzprojekt 2003
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Preisträger mit EUR 7.500 ist der Verein für Freizeitreiter und -fahrer (VFD) für ihr Wanderreitprojekt in Brandenburg.
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Umweltschutzprojekt 2004
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Preisträger mit EUR 7.500 ist die Projektgruppe Schaufels (DAV IG Klettern Naturschutzverbände für das Projekt Schaufels: Neue Kletterregelung an den Felsen im Donautal
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Umweltschutzprojekt 2005
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Preisträger mit EUR 7.500 ist das Zentrum Pfälzer Waldtouristik für das Projekt Mountainbikepark Pfälzerwald: Lenkungskonzept für Mountainbiker im Biosphärenreservat Pfälzerwald
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Umweltschutzprojekt 2006
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Preisträger ist der Arbeitskreis „Wasserwandern“ für das Projekt Projekt „Wasserwandern“ im Müritz Nationalpark
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Innovationspreis mit EUR 500 geht an den Verband Deutscher Sporttaucher für „Neobiota“
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Umweltschutzprojekt 2007
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Preisträger ist der Verband Deutscher Sporttaucher für Internetgestütztes Tauchseen-Portal: www.tauchseen-portal.de
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Anerkennungspreis mit EUR 1.000 geht an Arbeitskreis Battert für den Langjährigen Einsatz für naturverträgliches Klettern
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Kuratorium Sport und Natur |

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Wer sind wir? Das Kuratorium Sport und Natur ist die größte Interessensvereinigung im Bereich des Natursports in Deutschland. Unsere Mitgliedsverbände vertreten Sportarten, die in der freien Natur stattfinden, wie Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern, Kanufahren oder Segeln. 15 wichtige Natursportverbände sind Mitglied im Kuratorium, zusätzlich sieben Fördermit-glieder. Mehr hierzu unter: www.kuratorium-sport-natur.de/mitgl.phtml.
Seit 1992 setzt sich das Kuratorium für eine Lösung des potenziellen Konfliktes „Sport und Natur„, für eine höhere Wertschätzung von naturverträglichem Sport als Beitrag zum Naturverständnis und ein Recht auf seine Ausübung ein.
Für die Fachgruppe Outdoor – die Outdoor-Hersteller im Bundesverband der Sportartikel-industrie – spielt der nachhaltige Naturschutz bei allen naturnahen Freizeitaktivitäten eine sehr wichti-ge Rolle. Die Fachgruppe arbeitet daher seit langem mit dem Kuratorium zusammen.
Was tun wir? Das Kuratorium Sport und Natur erstellt sachorien-tierte Beiträge und Stellungnahmen zu Gesetzge-bungsverfahren und arbeitet in Fachgremien mit. Zudem ist sie Veranstalter von Fachsymposien und bietet dadurch für alle beteiligten Gruppen eine Aus-tauschplattform an. Weitere Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. In Kooperation mit der Fachgruppe Outdoor hat das Kuratorium zudem nichtorganisierte Sportler für eine naturverträgliche Sportausübung angesprochen, wie durch die Produktion eines Vi-deofilms zu Schulungszwecken.
Adresse: Kuratorium Sport und Natur e.V. Geschäftsstelle: Veronika Schulz Von-Kahr-Straße 2 - 4 80997 München Tel.: (0 89) 1 40 03-27 Fax: (0 89) 1 40 03-11 kuratorium@kuratorium-sport-natur.de www.kuratorium-sport-natur.de
Erster Vorsitzender: Winfried Hermann, MdB
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7 Outdoor Regeln |

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Die Natur ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Nur wenn wir Menschen bereit sind, die natürlichen Lebensräume zu schützen und zu bewahren, haben wir das Recht, sie für unsere Freizeit zu nützen. Das Kuratorium Sport und Natur und die Fachgruppe Outdoor geben Ratschläge zur naturschonenden Ausübung aller Sportarten in der Natur. Fairness ist im Sport der oberste Leitsatz. Für uns Natursportler gilt ganz besonders:
1) Informiere Dich über die Natur und darüber, wie Du sie schützen kannst. 2) Rüste Dich sport- und umweltgerecht aus. 3) Fahre möglichst mit Bussen und Bahnen oder bilde Fahrgemeinschaften. 4) Nutze markierte Wege, Routen, Park- und Lagerplätze. 5) Vermeide Müll und trage aktiv zu einer sauberen Umwelt bei, indem du auch fremden Müll mitnimmst und entsorgst. 6) Beachte Sperrzeiten und Schutzbereiche. 7) Respektiere den Lebensbereich von Tieren und Pflanzen sowie die Rechte anderer Menschen und Kulturen.
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